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Schleicher Sicherheitsdienst in der Presse

Sicherheit: Nürnberger Herbstvolksfest rüstet auf

Nürnberg  - Das erste Volksfestwochenende ist bestimmt von glühender Hitze. In der prallen Sonne stehen Stefan Schleicher und Hermann Klinger mit blütenweißem Hemd und schwarzer Krawatte am Eingang des Volksfestplatzes und bilden eine Art Empfangskomitee.

"Die Stimmung ist sehr freundlich, viele Menschen machen ihre Taschen unaufgefordert auf, wenn sie uns sehen", berichtet Schleicher, Inhaber des gleichnamigen Sicherheitsdienstes.

Die Aufgabe der beiden Männer besteht darin, etwa Rucksäcke auf alkoholische Getränke oder andere nicht erlaubte Gegenstände zu kontrollieren. Gleich am Eingangsbereich weist auch eine große Tafel auf die "Zehn Volksfest-Regeln" hin, laut denen etwa Waffen, Drogen, Pfefferspray oder für den Weiterverkauf bestimmte Waren hier nichts verloren haben.

Vielen Besuchern ist aber heuer laut Stefan Schleicher besonders wichtig, dass ihre Sicherheit für die Veranstalter ein großes Anliegen ist. "Heuer ist hier alles so schön bewacht", lobt eine ältere Dame das Männerduo. "Wir vermitteln den Menschen das Gefühl, dass jemand für sie da ist", so Schleicher. Unübersehbar ist am Eingangsbereich auch ein besetztes Polizeifahrzeug postiert. Eine besondere Aufgabe kommt nach Schaustellerverbands-Vorsitzendem Lorenz Kalb auch den Standbetreibern auf dem Volksfest selbst zu: Flächendeckend wurden auf dem Areal Funkgeräte verteilt, so dass im Falle eines Zwischenfalls - wenn etwa Frauen belästigt werden sollten - sofort Hilfe gerufen werden kann.

Dass es auf dem Volksfest in erster Linie familiär zugeht und hier keine Berührungsänste herrschen, demonstriert auch die "grüne Bar". Das Design hat sich voll und ganz dem Namen angepasst, neben allerlei grünen Mixgetränken steht als Gerstensaft vor allem "Grüner Bier" auf der Karte.

"Ich habe hier noch keinen blöden Spruch gehört", berichtet Chefin Ramona Distel. Die vor einigen Jahren wiederbelebte Fürther Biersorte komme ausgesprochen gut an, vor allem seit sie nun auch aus dem Fass erhältlich sei. Besonders gern genommen werde auch die grün schimmernde Wodka-Ananas-Waldmeisterbowle.

Bei einem Rundgang durch die Volksfest-Stadt fällt immer wieder auf, wie sich Tradition und Moderne begegnen. Auf der einen Seite prangen noch viele nostalgische Motive an den Fassaden, wie etwa Rock- und Fußballstars aus vergangenen Jahrzehnten, zum anderen springen hochmodern durchgestylte Fahrgeschäfte ins Auge. Besonders krass ist natürlich das "Pandämonium" eine riesige Geisterbahn, die wie ein zur Wirklichkeit gewordener Horrorfilm aussieht. Skelette, Untote, ein Blutsee und andere nette Details zeigen, dass sich der Betreiber hier wirklich jede erdenkliche Mühe gegeben hat. Ein besonderes Schmankerl ist der "Traktor des Todes" mit original Gothic-Design und einem Skelett am Lenkrad.

Quelle:  www.volksfest-nuernberg.de

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