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Schleicher Sicherheitsdienst in der Presse

Wächter mit Herz, Hirn und Humor

Fränkischer Tag Kronach, 04.06.2011 — Viele Menschen ließen es sich an Christi Himmelfahrt im Landesgartenschau-Gelände gut gehen. Nicht zurücklehnen konnten sich jedoch die Männer vom Sicherheitsdienst.

Viel Sonne und einen ganzen Tag lang frei, ein hervorragender Anlass für so manchen Kronacher, gemächlich über den Gartenschau-Park zu schlendern. Bei den Schaukeln stehen die Kinder Schlange. Die Erwachsenen lassen es sich im Biergarten gut gehen und einige Jugendliche vergnügen sich am Eisstand. Idyllisch, würde nicht ab und zu in der Menge einer jener dunkel gekleideten Herren auf dem Fahrrad herausstechen. Gut durchtrainiert und mit ernstem Blick drehen sie ihre Runden. Auf dem Rücken in grünen Lettern die Aufschrift: Schleicher Security.

Schleicher Sicherheitsdienst, Coburg

Stefan Schleicher (links) und Alexander Fehn beim Überwachen des Landesgartenschau-Geländes.
Foto: Maria Gerhard, Frankischer Tag

Bei den Vorzügen ihres Berufs sind sich Einsatzleiter Alexander Fehn und Betriebsführer Stefan Schleicher einig: "Er ist sehr abwechslungsreich und man hat zwangsläufig viel mit Menschen zu tun." Ob manche Kontakt nicht eher unschön seien – beispielsweise bei Schlägereien? "Nein, wir geleiten ja die Leute mehr hinaus", erklärt der Einsatzleiter. Wichtig sei vor allem auch, dass man bei solchen Geschehnissen die Sicherheit der Menschen außen herum gewährleiste. Sein Chef nickt und ergänzt: "Mit Psychologie kommt man meist weiter als mit Schlägen."

Verbot für "Bollerwagen"

Deshalb werden seine Leute auch extra in Psychologie geschult. Hinzu kommt auch Rechts- und Dienstkunde sowie eine Ausbildung in Nahkampf. Geschultes Personal sei jedoch das eine, wichtig sei, dass man auch die drei Hs erfüllt: Herz, Hirn und Humor. Ob sie an diesem Tag schon viel zu tun gehabt hätten? "Heute ist es eher ruhiger. Im Moment sind mehr Familien mit Kindern oder auch ältere Leute auf dem Gelände", beschreibt Alexander Fehn die Lage und lässt dabei seinen Blick über das Gelände schweifen. Den einen oder anderen Jugendlichen gibt es schon, der wegen Glasflaschenbesitzes oder leichter Trunkenheit das Gelände verlassen muss. Zusammen mit zwölf weiteren Sicherheitskräften kontrolliert er das Gelände. Glasflaschen, aber auch "Bollerwagen" sind heuer verboten. Die vier offenen Eingänge werden bewacht, und die Skater-Bahn wird zusätzlich kontrolliert. Unter den Sicherheitsleuten sind noch drei Hundeführer. Nach einem beunruhigenden Blick auf einen der großen schwarzen Hunde stellt sich automatisch die Frage nach dem Sinn eines derartigen Aufgebots. "Mit den Tieren kann man Menschenmengen leichter trennen. Ein Hund schreckt mehr ab", sagt Stefan Schleicher. Vor allem bei großen Schlägereien kommen sie zum Einsatz. Es seien auch kein beliebigen Hunde. Jeder von ihnen durchlaufe unter anderem eine Begleithundeprüfung. Auch bei seinen Männern besteht der Betriebsführer auf ein "sehr strenges Auswahlverfahren". Schließlich ist sein Sicherheitsdienst in ganz Deutschland unterwegs – teilweise auch im Personenschutz. Ein gutes Führungszeugnis ist unerlässlich. Wichtig sei auch vorab etwas Kampfsporterfahrung und eine gewisse Fitness.

Ein Bericht von Maria Gerhard

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